
Fort- & Weiterbildungen
Johanna Högerle
Sprech- oder Sprachstörungen nach Schlaganfall
Diese Fortbildung vermittelt fundierte Kenntnisse im Umgang mit neurologisch bedingten Kommunikationsstörungen wie Aphasie, Dysarthrie und Sprechapraxie. Die Teilnehmenden lernen, die verschiedenen Störungsbilder sicher zu unterscheiden und praxisnahe Strategien anzuwenden, um Kommunikationsbarrieren im Pflegealltag effektiv abzubauen. Durch den Fokus auf gezielte Unterstützung und den Einsatz von Hilfsmitteln wird die soziale Teilhabe der Betroffenen gestärkt und deren Lebensqualität nachhaltig verbessert.
Schluckstörungen
Hier werden essenzielle Kompetenzen für die sichere Versorgung von Menschen mit beeinträchtigter Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme vermittelt. Die Teilnehmenden erlernen die klinischen Anzeichen sowie die verschiedenen Ursachen von Schluckstörungen, um Aspirationsrisiken und damit verbundene Komplikationen wie Lungenentzündungen frühzeitig zu vermeiden. Im Mittelpunt stehen praxisnahe Techniken zur Kostanpassung, Hilfsmittelberatung und Lagerung beim Essen sowie spezifische Übungen zur Verbesserung der Schluckfunktion, um die Sicherheit und Lebensqualität der Betroffenen während der Mahlzeiten nachhaltig zu erhöhen.
Schmerzadaptierter Einsatz des Novafon bei Patienten mit CRPS
Diese Fortbildung vermittelt spezialisierte Kenntnisse zur Anwendung der lokalen Vibrationstherapie bei komplexen regionalen Schmerzsyndromen. Die Teilnehmenden erlernen, wie das Gerät unter Berücksichtigung der individuellen Schmerzgrenze eingesetzt wird, um die gestörte Schmerzverarbeitung zu regulieren und die sensorische Wahrnehmung zu normalisieren. Durch die gezielte Stimulation wird die Durchblutung gefördert und die Beweglichkeit der betroffenen Extremitäten verbessert, wobei ein besonderer Fokus auf der sanften, patientenzentrierten Herangehensweise liegt, um eine Verschlimmerung der Symptomatik zu vermeiden.
DAHTH C3 Manuelle Mobilisation
Bei dieser Fortbildung werden fortgeschrittene Techniken zur Untersuchung und Behandlung von Funktionsstörungen der Hand- und Fingergelenke innerhalb der zertifizierten Handtherapie-Ausbildung vermittelt. Teilnehmende erlernen spezifische arthrokinematische Mobilisationstechniken sowie Traktions- und Gleitmobilisationen, um Gelenkkapseln zu dehnen und Bewegungseinschränkungen effektiv zu beseitigen. Durch die Verknüpfung von biomechanischem Fachwissen mit praktischen Grifftechniken werden die Therapeuten befähigt, die Gelenkbeweglichkeit nach Verletzungen oder Operationen gezielt wiederherzustellen und eine schmerzfreie Funktion der Hand im Alltag zu ermöglichen.
Reittherapeutin (IPTh)
Bei dieser Fortbildung wird den Teilnehmenden umfassende Kompetenzen für den gezielten Einsatz des Pferdes als Medium in Therapie, Pädagogik und Rehabilitation vermittelt. Sie erlernen fundiertes Wissen über die Psychologie und Ethologie des Pferdes sowie spezifische Methoden, um motorische, kognitive und sozial-emotionale Ressourcen der Klienten durch die Interaktion mit dem Tier zu fördern. Durch die Verknüpfung von fachspezifischem Theorieansatz und intensiver Praxisarbeit werden die Therapeuten befähigt, individuelle Interventionspläne zu erstellen, die die Selbstwirksamkeit und Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig stärken und das Pferd als motivierenden Partner sicher in den therapeutischen Prozess zu integrieren.
Klinisch orientierte Psychomotorik
Die Fortbildung fokussiert sich auf die gezielte Verbindung von Bewegungserfahrung und psychischem Erleben im therapeutischen oder pflegerischen Kontext. Die Teilnehmenden erlernen bewegungsorientierte Interventionsmöglichkeiten, um motorische, emotionale und soziale Kompetenzen bei Patienten mit klinischen Krankheitsbildern zu fördern und zu stabilisieren. Durch den Einsatz gezielter Körper- und Wahrnehmungserfahrungen werden Entwicklungsprozesse angestoßen, die die Selbstregulation stärken und die ganzheitliche Rehabilitation sowie das allgemeine Wohlbefinden der Betroffenen nachhaltig unterstützen.
Myofasziale Behandlung bei lumbaler Bandscheibenproblematik
Die Fortbildung vermittelt spezialisierte manuelle Techniken zur gezielten Behandlung des Fasziensystems im Lendenwirbelbereich. Teilnehmende lernen, muskuläre und fasziale Verspannungen sowie Verklebungen zu erkennen. die häufig als Ursache oder Folge von Bandscheibenbeschwerden auftreten und Schmerzen verstärken können. Durch die Anwendung effektiver myofaszialer Releasetechniken wird die Druckentlastung der betroffenen Segmente gefördert, die Mobilität gesteigert und die körpereigene Regenerationsfähigkeit unterstützt.
Rumpfproblematik in der Hemiplegie
Hier erlernen Teilnehmende, wie Haltungsinstabilitäten und Tonusveränderungen im Rumpf die Beweglichkeit der Extremitäten sowie die allgemeine Gleichgewichtskontrolle beeinflussen. Durch praxisorientierte Behandlungsansätze werden Techniken zur Aktivierung der Rumpfmuskulatur und zur Verbesserung der posturalen Kontrolle vermittelt, um die Aufrichtung zu fördern, Gangunsicherheiten zu reduzieren und die Selbstständigkeit der Betroffenen bei alltäglichen Aktivitäten zu steigern.
MRSA und andere Infektionskrankheiten
Die Therapeutinnen und Therapeuten vertiefen ihre Kenntnisse über Übertragungswege, wirksame Hygienestandards und die korrekte Anwendung von Schutzmaßnahmen, um Infektionsketten sicher zu unterbrechen. Durch die Sensibilisierung für präventive Strategien und rechtliche Rahmenbedingungen wird die Sicherheit für Patienten und Personal gleichermaßen erhöht und eine professionelle Versorgung unter Einhaltung höchster Qualitätsstandards gewährleistet.
IVRT-Zertifikat zur Vestibular-Therapeutin
Die Fortbildung nach dem IVRT-Konzept vermittelt hochspezialisiertes Fachwissen zur Diagnostik und Behandlung von Schwindelsymptomen und Gleichgewichtsstörungen. Die Teilnehmenden erlernen die klinische Differenzierung verschiedener Schwindelformen, wie den gutartigen Lagerungsschwindel oder vestibuläre Ausfälle, und führen gezielte Provokations- sowie Befundtests durch. Durch die Vermittlung evidenzbasierter Befreiungsmanöver und spezifischer Trainingsprogramme werden die Therapeuten befähigt, die zentrale Kompensation zu fördern, die Sturzgefahr der Patienten signifikant zu reduzieren und deren Orientierungssicherheit im Alltagnachhaltig wiederherzustellen.
Linkshänder und umgeschulte Linkshänder im therapeutischen und pädagogischen Bereich
Diese Fortbildung sensibilisiert für die spezifischen Bedürfnisse linkshändiger Menschen und die weitreichenden Folgen einer Umschulung der Händigkeit. Die Teilnehmenden erwerben fundiertes Wissen zur Diagnostik der Händigkeit sowie zu den neurologischen Hintergründen der Dominanzentwicklung. Durch die Vermittlung praktischer Hilfestellungen und geeigneter Arbeitsmaterialien werden sie befähigt, Linkshänder in ihrer natürlichen Veranlagung optimal zu fördern und bei umgeschulter Händigkeit professionelle Unterstützung zur Entlastung des Gehirns und Verbesserung der Alltagsbewältigung anzubieten.
Behandlungsgrundlagen pathologischer Narben als Outcome bindegewebiger Traumata
Teilnehmende erwerben fundiertes Wissen über die Entstehung von hypertrophen Narben oder Keloiden und erlernen spezifische Techniken zur Mobilisation und Desensibilisierung des Narbengewebes. Ziel ist es, durch gezielte Behandlung der bindegewebigen Strukturen Schmerzen zu lindern, Bewegungseinschränkungen zu minimieren und die funktionelle sowie ästhetische Integration der Narben in das umliegende Gewebe nachhaltig zu verbessern.
Behandlung hemiplegischer Patienten
Die Fortbildung vermittelt die grundlegenden therapeutischen Konzepte und praktischen Ansätze für die Arbeit mit Menschen nach einem Schlaganfall oder einer Hirnschädigung. Die Teilnehmenden erwerben Wissen über die neurophysiologischen Zusammenhänge einer Halbseitenlähmung und erlernen Techniken zur Förderung der motorischen Kontrolle sowie zur Hemmung pathologischer Bewegungsmuster. Im Mittelpunkt steht die ganzheitliche Aktivierung der betroffenen Körperseite durch gezielte Lagerung, Mobilisation und Fazilitation alltäglicher Bewegungsabläufe, um die funktionelle Erholung zu unterstützen und die Selbstständigkeit der Patienten im Alltag systematisch aufzubauen.
Demenzerkrankungen
Die Fortbildung vermittelt ein tiefgreifendes Verständnis für die verschiedenen Formen des kognitiven Verfalls und deren Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten der Betroffenen. Teilnehmende dieser Fortbildung erlernen spezifische Kommunikationsstrategien wie die Validation sowie Ansätze zur Milieugestaltung, um herausforderndem Verhalten professionell zu begegnen und Stresssituationen zu deeskalieren. Durch die Verknüpfung von medizinischem Hintergrundwissen mit praxisnahen Betreuungskonzepten werden die Fachkräfte befähigt, die Ressourcen der Erkrankten gezielt zu fördern, ihre Orientierung im Alltag zu unterstützen und die Lebensqualität sowie das Wohlbefinden in allen Phasen der Demenz nachhaltig zu sichern.
Handtherapie - Nervenkurs
Die Teilnehmenden erlernen differenzierte Untersuchungstechniken zur Diagnostik von Kompressionssyndromen, Nervenläsionen und neuropathischen Schmerzen sowie die Durchführung spezifischer Nervenmobilisationen. Durch die Kombination aus theoretischen Grundlagen und praktischen Behandlungsansätzen werden die Therapeuten befähigt, die neuronale Beweglichkeit zu verbessern, Regenerationsprozesse gezielt zu unterstützen und die sensomotorische Funktion der Hand nach Verletzungen oder Operationen nachhaltig wiederherzustellen.